Der Deutsche Jugendliteraturpreis

Wie in jedem Jahr werden auch diesen März auf der Leipziger Buchmesse die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis verkündet. Der wohl bekannteste unter den Preisen in Deutschland für Kinder- und Jugendliteratur wurde 1956 gegründet und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet. Die Ausrichtung und Organisation liegt der politischen Unabhängigkeit wegen beim Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. Mit dem Preis soll die Entwicklung der Literatur für Kinder und Jugendliche gefördert und das öffentliche Interesse an ihr wachgehalten werden. Außerdem soll er sowohl Kindern als auch Erwachsenen als Orientierungshilfe bei der Buchwahl dienen. Es handelt sich um einen internationalen Preis: Neben Büchern deutscher Autoren können auch ursprünglich fremdsprachige Titel eingereicht werden, wenn sie ins Deutsche übersetzt sind. Ein Buch vorschlagen darf heutzutage jeder, der einen Wohnsitz in Deutschland hat.

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Interview mit Leïla Slimani, Preisträgerin des „Prix Goncourt” 2016

Am Mittwoch, den 16. November, hatte der erste Jahrgang des Masterstudiengangs „Métiers de l’édition“ die große Ehre, ein Treffen mit Leïla Slimani in der Librairie Kleber, einer großen Buchhandlung im Herzen Straßburgs, zu organisieren sowie aktiv daran teilzunehmen.

Die Autorin, die sich nach der Verleihung des Prix Goncourt für ihren Roman Chanson douce immer noch in einer „Achterbahn der Gefühle“ befindet, hat die Fragen von Audrey, Elise, Lilén und Lucie ganz offen beantwortet. Abschließend konnten auch noch die Leser, die in großer Zahl zu der Veranstaltung gekommen waren, ihre Fragen an die Autorin stellen.

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Die Autorin beantwortet die Fragen der vier Masterstudentinnen. Foto von Lucie Vogel

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„Studium rund ums Buch“ auf der Frankfurter Buchmesse

Der Stand der Buchwissenschaftler aus Mainz (Foto: Lukas Lieneke)
Der Stand der Buchwissenschaftler aus Mainz (Foto: Lukas Lieneke)

Auf der Frankfurter Buchmesse, dem größten Event der Verlagswelt, sind jedes Jahr auch alle Universitäten in Deutschland mit verlagsbezogenen Studiengängen an einem Gemeinschaftsstand vertreten.
Dieser Stand heißt „Studium rund ums Buch“ und wird von den Studierenden selbst organisiert. Hier, in Halle 4.1, Stand B93, trifft man auch auf die Buchwissenschafts-Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Partneruniversität der Université de Strasbourg. Dort sind die Organisation sowie die Betreuung des Standes ein freiwilliges Projekt, natürlich mit der Unterstützung der Professoren des Instituts für Buchwissenschaft, an dem jeweils etwa 15 Studenten beteiligt sind.

Betreuung des Standes durch die Studierenden (Foto: Lukas Lieneke)
Betreuung des Standes durch die Studierenden (Foto: Lukas Lieneke)

Zwar bedeutet das für Studenten eine Menge Zusatzarbeit, aber das ist es wert! Denn das Projekt gibt einem die Chance, sich in der Buchbranche zu engagieren sowie Personen, die bereits in einem Verlag arbeiten, kennenzulernen. Zusätzlich lernt man einiges über Projektmanagement und – das Wichtigste – es macht Spaß!

An dem Stand erhält man Informationen rund um das Studium, zum Beispiel darüber welche Optionen man für seinen Bachelor/den Master/nach dem Studium hat – und kann sich mit den anderen Studenten des Faches austauschen.

Die Studiengangspräsentation (Foto: Marisa Klein)

Das von den Mainzern gebotene Programm ist vielfältig: Am Donnerstag (13:00 – 14:00 Uhr) präsentieren die Studierenden in einem Interview die Reihe Initialen, in der seit 2013 herausragende Abschlussarbeiten veröffentlich werden, wobei alle Arbeitsabläufe von ihnen selbst übernommen werden. Am Tag darauf (Freitag, 10:00-11:00 Uhr) findet zudem ein Literatur-Quiz mit vielen Bücherpreisen für die Teilnehmer statt. Spubbles zeigt am Samstag (12:00 – 13:00 Uhr) „Spannendes und Kurioses aus der Welt des Selfpublishing“ mit einer Auswahl an interessanten und witzigen Beiträgen seit der Gründung des Selfpublishing-Blogs, der ebenfalls von den Studierenden selbst betrieben wird. Dazu kommen noch diverse Veranstaltungen der anderen Universitäten aus Stuttgart, Erlangen, Leipzig und München.

Das Beste ist aber: Alle Universitäten bieten jedes Jahr auch Spiele an, in denen man Bücher gewinnen kann!

Geschrieben von Mona Klinkhardt

Kultureller Ausflug nach Mainz

[FR]

Photo de la Cathédrale de Mayence
Der Mainzer Dom – Copyright : Eloïse Itan

Am Donnerstag, den 11. Februar 2016, hatten die Studenten des Masters „Verlagsberufe“ der Universität Straßburg die Möglichkeit, nach Mainz im Bundesland Rheinland-Pfalz in Deutschland zu fahren. Dort nahmen sie als Publikum an einem auf Deutsch gehaltenen Vortrag von Charlotte Larat teil, besuchten das Gutenberg Museum und statteten dem Mainzer Münster einen kurzen Besuch ab.

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